Einblicke in das digitale Leben einer Praktikantin und was das für B2B-Kommunikation bedeutet

Der Begriff „Digital Native“ wird oftmals von Menschen verwendet, die selbst nicht so wirklich digital leben und denken. Denn sonst hätten sie ja keinen Begriff für das alltägliche Leben der Anderen und für das, was v.a. für junge Menschen normal ist. Menschen, die mit dem Internet aufgewachsen sind, verlieren keine Gedanken darüber, ob sie „Digital Immigrant“, „Digital Ignorant“ oder eben „Digital Native“ sind – sie sind einfach so wie sie sind. Deswegen können sie trotzdem kritisch und distanziert zu den eigenen Verhaltensweisen sein, aber sie sind eben ganz natürlich in dieser Welt verhaftet. Und für alle, die es noch nicht verstanden haben: Die digitale Generation ist bereits mittendrin im Berufsleben und hat auch schon genügend Erfahrung, um in wichtigen Positionen zu sein. Bedenken Sie, was das für Ihre Marketingkommunikation bedeutet! Wir haben unsere Praktikantin Stella über ihr digitales Leben interviewt:

Was ist Deine meistgenutzte App am Smartphone?

„WhatsApp, das ist auf jeden Fall die App, auf die ich am wenigsten verzichten möchte.“

Wie kommunizierst Du mit deinen Freunden?

„Auch hier ist WhatsApp die Nummer 1, meistens für Textnachrichten – aber die Sprachnachrichten-Funktion nutze ich auch häufig. Meistens telefoniere ich nur kurz bei dringenden Angelegenheiten oder mal etwas länger mit meinem Freund. Da ich ein iPhone habe, benutze ich Facetime öfter als Skype.“

Wie kommunizierst Du mit deinen Freunden?

„Auch hier ist WhatsApp die Nummer 1, meistens für Textnachrichten – aber die Sprachnachrichten-Funktion nutze ich auch häufig. Meistens telefoniere ich nur kurz bei dringenden Angelegenheiten oder mal etwas länger mit meinem Freund. Da ich ein iPhone habe, benutze ich Facetime öfter als Skype.“

Die Rolle des Fernsehens?

„Fernsehen ist für mich immer unwichtiger geworden, meistens bin ich dann währenddessen am Smartphone oder Laptop und schaue durch Facebook o.ä., denn auf Streaming-Plattformen oder auf YouTube kann ich mir genau aussuchen, wann ich was ansehen will. Außerdem ist die Werbung im Fernsehen viel länger, was manchmal echt nervig sein kann.“

Wann hast Du das letzte Mal ein gedrucktes Medium gekauft?

„Vor ein paar Monaten für die Schule, ein BGB – ein bürgerliches Gesetzbuch. Ansonsten vielleicht mal eine Zeitschrift. Aber das ist schon länger her.“

E-Book vs. gedrucktes Buch:

„Bei Büchern sind mir die gedruckten trotz allem noch um einiges lieber. Ich mag es, die Seiten selber anzufassen und das Buch dann auch in meinem Schrank stehen zu sehen.“

Kino vs. Amazon Prime, Netflix und Co.:

„Zuhause benutze ich fast nur Amazon Prime Video. So lange ich meine Lieblingsserien oder -filme streamen kann, ist es mir egal, welcher Anbieter das ist, da sind kaum Unterschiede. Kino ist dann eher etwas, wohin man an einem Geburtstag geht oder unbedingt einen neuen Film mit Freunden sehen möchte. Als Schülerin muss ich darauf schauen, wo ich mein Geld lasse. Das gebe ich es lieber für wichtigere Sachen aus.“

Welche SoMe-Kanäle nutzt Du?

„Angemeldet bin ich auf sehr vielen Social-Media-Kanälen. Doch am meisten benutze ich YouTube, Instagram, Snapchat, Facebook und Pinterest.“

Welchen Menschen oder Accounts folgst Du wo?

„Alle kann ich wahrscheinlich nicht aufzählen, das würde Ewigkeiten dauern. Hauptsächlich meinen Freunden und Bekannten und natürlich auch vielen bekannten Persönlichkeiten. Hier ein paar davon: YouTube: LeFloid – vor allem für Nachrichten. Und meinen Lieblingsmusikern, Beauty YouTuber und Comedy-Kanälen. Instagram: Musikern und allen möglichen Personen des öffentlichen Lebens (national und international). Facebook: Hauptsächlich Personen, denen ich auch auf meinen anderen Kanälen folge, lustige Facebook-Seiten oder Seiten von Nachrichtensendern wie z.B. n-tv. Snapchat: Dort folge ich wirklich nur meinen Freunden. Ein paar berühmte Personen sind zwar auch dabei, doch deren Beiträge sehe ich mir so gut wie nie an.“

Wie erfährst Du, was in der Welt passiert?

„Vor allem auf YouTube und Facebook bekomme ich von den aktuellen Ereignissen mit, dann natürlich auch durch das Fernsehen und manchmal, wenn im Auto das Radio läuft.“

Wann warst Du das letzte Mal länger als 24h offline?

„Das ist eine echt gute Frage, offline würde für mich nicht nur bedeuten, dass ich einzelne Apps nicht benutze, sondern dass ich wirklich auf keinem elektronischen Gerät Internetplattformen nutze. Vielleicht das letzte Mal während irgendeines Urlaubs, aber selbst dann versuche ich mindestens einmal am Tag Kontakt mit meinen Freunden und vor allem mit meinem Freund zu haben.“

Welche Hardware benutzt Du für Dein digitales Leben?

„Am meisten auf jeden Fall mein Smartphone, dann Laptop, Smart TV, Xbox/Playstation und Tablet.“

Online Shopping vs. Bummeln durch die Stadt:

„Vor allem auf Amazon bestelle ich oft oder auch auf anderen OnlineShopping-Seiten von Modemarken usw. Ich finde, dass sowohl Online-Shopping als auch in der Stadt einkaufen gehen seine Vorteile hat. Online nach neuen Klamotten sehen, kann ich zu jeder Zeit, egal wo und egal bei welchem Wetter. Allerdings habe ich in einem Geschäft bessere Beratung und kann die Sachen dort anprobieren. Ich würde sagen hier ist es ungefähr 50/50.“

Musik lieber kaufen oder streamen?

„Zu 70% streame ich meine Musik über Amazon Prime Music, höre mir die Lieder auf YouTube an oder benutze andere Apps zum Downloaden. Ich kaufe mir die übrigen 30% nur von meinen Lieblingsmusikern. Und wenn mir das Album wichtig ist, dann kann es auch mal eine Album-Box mit CD’s und kleinen Specials sein, ansonsten kaufe ich sie auf iTunes.“

„Als Fazit kann ich sagen, dass vor allem mein Smartphone ein extrem wichtiger Bestandteil meines Lebens ist. Es ist mein täglicher Begleiter und ich nutze es in allen Bereichen die möglich sind. Schon irgendwie gruselig, dass dieses kleine Gerät so viel Bedeutung in meinem Leben hat, ich möchte gar nicht drüber nachdenken, komplett ohne auszukommen. Doch in manchen Momenten ist es so viel schöner, die Welt nicht nur durch das Smartphone zu sehen, sondern die Zeit mit den Menschen zu verbringen, die einem am wichtigsten sind.“

Danke, dir Stella, für den Einblick in dein digitales Leben und v.a. auch für dein Engagement bei Lucy Turpin Communications.

Thomas Hahnel