Gebrauchsanweisung war Gestern – Auf dem Weg zur Technischen Redakteurin

Hi! Ich bin Katharina aus München und habe in den nächsten Wochen die tolle Möglichkeit bei Lucy Turpin Communications ein Praktikum machen zu dürfen.

Fragen und Antworten

An meinem ersten Tag wurden mir Fragen gestellt wie: Weißt Du schon was du später einmal Arbeiten möchtest? Willst Du studieren? Die Antwort darauf war einfach, denn ich wurde gerade an der Hochschule München für den Studiengang „Technische Redaktion und Kommunikation“ zugelassen. Jedoch war der Weg bis hin zu meiner Bewerbung lang und ich anfangs unentschlossen.

Viele haben schon während der Schulzeit die genaue Vorstellung, was sie später einmal machen möchten. Das war bei mir nicht der Fall. Ich wusste, ich möchte gerne etwas in Richtung Kommunikation studieren, aber eigentlich auch gerne etwas mit Management. Das ist hier in München an den staatlichen Unis gar nicht so einfach zu finden. Nach langem Suchen und vielen Gesprächen bin ich dann durch Zufall auf den Studiengang gekommen, und war sofort angetan.

Es stellte sich natürlich die Frage, was ist denn überhaupt ein Technischer Redakteur? Ein Technischer Redakteur ist eine Art Übersetzer zwischen der Technik und der Zielgruppe. Er macht die technische Welt also für jedermann verständlich. Zum Beispiel schreibt er Bedienungs- oder Montageanleitungen für verschiedenste Produkte, erklärt Kfz-Teile oder Haushaltsgeräte.

Aufgrund immer neuer Techniken, Maschinen und Produkte, die einer Erklärung bedürfen, werden Technischen Redakteuren gute Zukunftsaussichten vorausgesagt. Außer Produktbeschreibungen können Studienabgänger auch bei Medienagenturen, beim Fernsehen, in Fachredaktionen sowie beim vielen weiteren Dienstleistern Arbeit finden.

Meine Motivation liegt darin, dass man nach diesem Studium nicht nur eine Berufsmöglichkeit hat. Durch die unterschiedlichen Fächer stehen einem viele unterschiedliche Wege offen. Zum einen eben die technische Seite mit Fächern wie „Technische Informatik“ oder „Mechanik und Konstruktion“. Zum anderen aber auch Kreatives wie Bild- und Videoproduktion oder die visuelle Gestaltung.

Das Wort „technisch“ hatte mir zunächst ein wenig Angst gemacht, weil ich mich bisher nur oberflächlich damit auseinandergesetzt habe. Mittlerweile sehe ich es aber als Chance etwas ganz neues zu entdecken, und bin sehr gespannt was mich erwartet. Die Quote der Lernveranstaltungen im Technikbereich liegt auch nur bei 20%.

Was nach dem Studium kommt oder in welche Richtung ich dann gehe, ist noch nicht ganz sicher. Erst einmal möchte ich mir einen Gesamteindruck machen. Deshalb ist das Praktikum bei LTC eine tolle Chance für mich, Erfahrungen zu sammeln und einen Einblick ins Arbeitsleben zu bekommen. Und ich lerne die Kommunikation von einer neuen Seite kennen.

Katharina